Neugier ist das als ein Reiz auftretende Verlangen, Neues zu erfahren und insbesondere, Verborgenes kennenzulernen.Wikipedia
Neugierde und die daraus resultierenden Fragen sind ein Kern Bestandteil der menschlichen Natur.

Kleinkinder erkunden die Welt mit ihrer permanenten Fragerei: Warum, Weshalb, Wieso und diese Fragen sollte man ihnen auch vernünftig und vor allen Dingen verständlich beantworten. Damit profitieren unsere Kinder von unserem Wissen und erwerben gleichzeitig unser Wissen. Wissen hat im Gegensatz zum Glauben viel mit der Beantwortung von offenen Fragen zu tun und wurde früher, angefangen im Kindergarten über die Schule bis zur Ausbildung/Studium mit den Worten gefördert: "Dumme Fragen gibt es nicht, wenn Du etwas nicht verstanden hast, dann frage bitte".
 
Die Neugierde hört nach meiner bisherigen Erfahrung auch im fortgeschrittenen Alter nicht auf, wodurch unser Gehirn bezüglich der Fragerei auch im Erwachsenenalter keine Ruhe gibt, jedenfalls meins nicht. Permanent wird alles und jedes hinterfragt. Und dabei kristallisieren sich zwei Kategorien von Fragen heraus:

Alltagsfragen

Wir lesen Zeitung und haben Fragen, warum so wenig über die lokalen Probleme berichtet wird (Haben wir keine?) und viele weitere Fragen die aber oft vor der Fragestellung schon wieder vergessen sind.
  • Wir schauen Fernsehen und haben Fragen, warum so viele Wiederholungen kommen, was die Sender mit unseren Beiträgen anstellen und weitere Fragen die meist ebenfalls bevor die Glotze abgestellt ist, vergessen sind.
  • Wir gehen spazieren schauen uns die Natur an und haben unbeantwortete Fragen bezüglich der Schöpfung.
  • Wir gehen arbeiten und haben jede Menge Fragen, bezüglich Karriere, Kollegen, Gehaltserhöhung und der Sicherheit des Arbeitsplatzes.
  • Wir gehen wandern und fragen uns, ob der Wanderführer auf dem richtigen Wege ist, wieso es regnet, obwohl kein Regen gemeldet war und warum wir keinen Regenschirm mitgenommen haben.
  • Der Nachbar hat schon wieder ein neues Auto, wie macht der das?
  • Wir fahren Auto und fragen uns ob noch ein Stau kommt, ob der Sprit reicht, warum die Straßen mittlerweile in so einem schlechten Zustand sind und warum der Vordermann so langsam fährt.
  • Wir fahren Rad und fragen uns ob ein E-Bike nicht die bessere Wahl wäre.
  • Wir Rentner fragen uns, wieso wir, so viele Beiträge gezahlt haben, so wenig Rente erhalten und dafür auch noch Steuern zahlen müssen.
  • Ich frage mich was es heute zu essen gibt und ob noch ein kaltes Bier im Kühlschrank steht.

Fragen zu Ereignisssen

  • Kennedymorde
  • 9/11
  • Wiedervereinigung
  • Persönliche Schicksalsschläge
    Ich habe das plötzliche Aufkommen von Fragen, auf die es keine befriedigende Antwort gab, das erste mal richtig wahrgenommen, als mein damaliger Arbeitgeber keinen Lohn mehr auszahlte. Zuerst kam ein Kollege und dann noch einer und am Schluss wussten alle, keiner hat seinen Lohn erhalten. Und dann geht es los: Keiner weiß etwas genaueres und jeder hat Fragen die niemand von den Kollegen beantworten kann und damit ist für Spekulationen und allerlei Theorien Tür und Tor geöffnet. Die Geschäftsleitung beantwortet diesbezügliche Personalanfragen mit: "Stimmt alles nicht (klar, die sagen ja nicht wir haben soviel Mist gebaut und uns die Taschen vollgestopft und jetzt ist das Geld halt alle)", wir erwarten bis zum Datum xyz eine ausstehende Zahlung und jetzt geht bitte wieder an die Arbeit. Wahrscheinlich, will die Geschäftsleitung aber nur Zeit gewinnen und so geht die Fragerei über die wahren Hintergründe des Lohnausfalls munter weiter.
    Für die Optimisten ist das alles nicht so schlimm, ein Versehen es geht weiter, für die Pessimisten geht ab sofort die Welt unter und für die Realisten steht fest, die Firma ist pleite, es wird Zeit sich neu zu orientieren. Ich merke, ich schweife vom Thema ab. Also..

Viele von uns Menschen nehmen solche Ereignisse unterschiedlich wahr und erzählen die Abläufe auch dementsprechend unterschiedlich. Ich erkenne dieses Phänomen daran, dass meine über alles geliebte Ehefrau und ich die gleichen Ereignisse erlebt haben, meine Frau diese aber ganz anders wertet und erzählt als ich. Das Zauberwort heißt hier: Wahrnehmung

Wenn wichtige Ereignisse und die Fragen die aus diesem Ereignissen entstehen von den offiziellen Stellen und den Medien, aber auch meiner Frau, oder meinen Bekannten nicht plausibel erklärt werden, findet erfahrungsgemäß eine Suche nach einer plausiblen Begründung mit dem spekulieren nach den wahren Ereignissen statt. In unserem über 80 Millionen zählenden deutschen Staatsvolk, beziehungsweise bei aktuell rund sieben Milliarden Erdenbürgern gibt es für die meisten Ereignisse genug Spezialisten die über die nötige Fachkunde verfügen um zu nicht plausiblen Erklärungen einerseits die richtigen Fragen zu stellen und um andererseits auch die passenden Theorien zu liefern und damit sind wir angekommen beim Krimi.

Nach meinem Verständnis lügen nicht nur die Täter in einem Krimi, nein, wir alle lügen, vertuschen und verheimlichen mehr oder weniger etwas für uns selbst unangenehmes, selbst der Herr, oder neuerdings die Frau Kommissarin. Manche sind darin gut und mache sind wahre Meister, Lügenmeister so zu sagen. Psychopathen und die besagten Lügenmeister stehen übrigens in der öffentlichen Anerkennung und der beruflichen/politischen Karriereleiter in der Regel ganz oben und können schon mal ungestraft so einen Satz wie: "Wenn es eng wird, muss man lügen" von sich geben und solch eine Karriere möchten natürlich auch viele von uns Erdenbürgern ebenfalls erreichen. Getreu der Devise: "Übung macht den Meister" wird also gelogen, dass sich die sprichwörtlichen Balken biegen, um letztendlich auch den Meistertitel in der Disziplin "Lügen, vertuschen und verheimlichen" zu erringen. Nicht nur der Satz" "Übung macht den Meister" auch der Satz: "Früh übt sich der Meister" hat diesbezüglich seine Gültigkeit wenn der Nachwuchs etwas angestellt hat und dies mit "Lügen, vertuschen und verheimlichen" versucht ab zu streiten. Selbst mein Schäferhund hatte diese Eigenschaft und auch ich, habe und werde weiterhin, meine unangenehmen Taten, wir wir alle, verheimlichen. Und im übrigen, werden in meiner Familie unangenehme Dinge mit dem Satz "Das sagen wir dem Vater mal besser nicht!", ebenfalls vor mir verheimlicht. Soweit nichts neues.

Die Frage ist also: "Wie gehen wir mit dieser normalen Eigenschaft "Lügen, vertuschen und verheimlichen" von uns als einzelne, aber auch als Gesellschaft um?
Diese Frage wäre nach meiner Meinung am einfachsten mit der Wahrheit zu beantworten. Aber, an der Wahrheit haben sich schon ganze Philosophen Generationen abgearbeitet, ohne sie je zu finden. Die Wahrheit bringt uns also auch nicht wirklich weiter.

Deshalb hier einmal mein Versuch die Eigenschaft "Lügen, vertuschen und verheimlichen" mit unterschiedlichen Wertigkeiten verständlich zu erklären:

  • Die Lüge eines Kleinkindes wegen einer Sandform, ist anders zu bewerten, als
  • das Bescheißen beim "Mensch ärgere dich nicht" Spiel, was wiederum einen anderen Stellenwert hat, als
  • das Fremdgehen eines Partners, was wiederum einen anderen Stellenwert hat, als
  • der Diebstahl von Blumen auf dem Friedhof durch einen Kriminalkommissar, was wiederum einen anderen Stellenwert hat, als
  • die Bilanzfälschung eines Konzerns mit Konkurs und Arbeitsplatzverlust, was wiederum einen anderen Stellenwert hat, als
  • Spionage, Diebstahl von Patenten, was wiederum einen anderen Stellenwert hat, als
  • der Handel mit Waffen, Drogen, Mord, Menschenhandel, was wiederum einen anderen Stellenwert hat, als
  • eine Änderung einer Verfassung/eines Grundgesetzes ohne die Zustimmung des Volkes, was wiederum einen anderen Stellenwert hat, als
  • eine Verschwörung zum Umsturz einer gewählten Regierung, uns so könnte ich die Auflistung weiterführen.

Theoretisch haben wir alle von den Krimiserien: Kommissar, Derrick, Tatort, der Alte und vielen vielen weiteren, gelernt, am besten ist:

  • den Täter auf frischer Tat zu überraschen
  • oder, zweitbeste Möglichkeit ein Tätergeständnis
  • oder eindeutige Beweise, klar erkennbare Motive und/oder
  • notfalls Indizien

Nach diesen Regeln erfolgt die Aufklärung eines Ereignisses in den die Justiz eines Rechtsstaates eingebunden ist. Alle vorgenannten Punkte haben etwas mit "Lügen, vertuschen und verheimlichen" zu tun, aber nicht alle Punkte sind von öffentlichem Interesse und in die meisten dieser Punkte wird die Justiz nicht einmal eingebunden, weil, da gibt es unterschiedliche Zuständigkeiten und das zusätzliche Problem ist, dass das Geschäftsprinzip der Nachrichtendienste nun mal das vertuschen und verheimlichen ist.

Zuständigkeiten

  • Bundesamt für Justiz
  • Katholisches Militärbischofsamt
  • Kraftfahrt-Bundesamt
  • Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst
  • Statistisches Bundesamt
  • Umweltbundesamt
  • Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
  • Nachrichtendienste des Bundes
  • Schutzkommission beim Bundesministerium des Innern
  • Bundesnachrichtendienst
  • Militärischer Abschirmdienst
  • Bundesamt für Verfassungsschutz
  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

um nur einmal ein paar zu nennen und da gibt es noch viele, viele weitere Ämter und Zuständigkeiten. Wenn man sich nur mal die nicht aufgeführten Ämter der Bundeswehr anschaut und dann noch die erforderlichen privaten Berater unsere ehemaligen Verteidigungsministerin gedanklich hinzu addiert, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was machen die, bzw. was haben die überhaupt gemacht? Es gibt Feuerwehrleute die legen Feuer und was machen Nachrichten - und Geheimdienstmitarbeiter?

Ereignisse Opfer und Täter

Zu jeder anständigen Schlägerei gehören mindestens zwei Personen. Oft, ist das ein Täter und ein Opfer, wobei ich mir vorstellen kann, dass der Nachweis dieser Zuordnung, bei einer später stattfindenden Gerichtsverhandlung für den Richter schon schwierig werden kann und wenn dann noch zwei mit allen Wassern gewaschenen Juristen als Verteidiger hinzu kommen, dann wird aus einem relativ einfachen Sachverhalt eine sehr komplexe Angelegenheit. Der Richterspruch entspricht da mit Sicherheit nicht immer den wahren Tathergängen und der Kreis der Interessierten die bezüglich dieses Ereignisses die geschilderten Tathergänge trotz Richterspruch weiterhin hinterfragen dürfte aber eher relativ klein ausfallen.

Ganz anders sieht das bei vielen politischen Entscheidungen mit Auswirkungen auf unsere Freiheit und unsere Gesellschaft aus. Ich gebe hier mal ein paar Stichworte der letzten 30 Jahre:

  • Abtretung von nationalen Zuständigkeiten und damit einhergehend immer mehr unverständliche Gesetze und Entscheidungen aus Brüssel, die vielleicht für Malta passen aber nicht für Deutschland. Kopfschüttelnd.. weiter
  • Euro Einführungg und Abschaffung der eigenen Währung mit den von sachkundigen Skeptikern voraus gesagten Problemen
    (Prof. Dr. Wilhem Hankel SPD, ja solche Fachleute gab es mal in der SPD).
  • Krieg mit deutscher Beteiligung in Jugoslawien und Bruch des UNO Gewaltverbots
  • Abschaffung der Wehrpflicht ohne jegliche Diskussion und Vorhersage
  • Schuldenunion entgegen den Maastricher Verträgen
  • Bankenrettung mit Verlagerung der Bankenschulden auf den Steuerzahler
  • Flüchtlingszuwanderung mit unbezahlbaren Sozialkosten für die schon länger hier lebenden
  • Brexit, ursächlich mit verursacht durch die deutsche Flüchtlingspolitik
  • Gewaltanstieg verursacht durch die Flüchtlingszuwanderung die, nicht von den Kirchen, nicht von der Politik und auch nicht von den Medien öffentlich thematisiert wird
  • Bundeswehrtruppen überall auf der Welt wo diese nichts verloren haben
  • Schlechtes, durch nichts und niemanden gerechtfertigtes politisches Verhältnis mit Verhängung von Sanktionen gegenüber Russland
  • Niedergang der Wirtschaft, der Bildung, der Sicherheit
    (Thilo Sarrazin:"Deutschland schafft sich ab" und für diese, wie sich immer mehr zeigt, richtige Analyse, wird er aus der SPD ausgeschlossen!)
  • Wahnsinnige Energiepolitik ausgeweitet mittlerweile zu einer grünen Ökodiktatur mit unbezahlbaren Energiekosten (Und alle machen mit?)
  • Corona Krise mit dem mutwilligen Zerstören großer Teile unserer Wirtschaft

Aus dieser nicht vollständigen Aufzählung, lassen sich meiner Meinung nach viele Fragen ableiten, die ich mit dem Satz: "Wem nutzt das alles", zusammenfassen möchte, aber leider hierzu keine offiziellen Antworten finde.

Ich darf nochmal an den Satz erinnern: Wissen hat im Gegensatz zum Glauben viel mit der Beantwortung von offenen Fragen zu tun und wurde früher, angefangen im Kindergarten über die Schule bis zur Ausbildung/Studium mit den Worten gefördert: "Dumme Fragen gibt es nicht, wenn Du etwas nicht verstanden hast, dann frage bitte" und heute sind wir an einem Punkt angelangt wo der Fragende oft mit Leugner, Nazi, Hetzer, Rechter und weiteren diskriminierenden Begriffen beleidigt und ausgegrenzt wird. Wer macht an diesem Punkt etwas falsch: Der Fragende, oder derjenige der keine Antwort gibt? 

Es ist offensichtlich das derjenige der grundlos keine plausible Antwort gibt und statt dessen den Fragenden beleidigt, etwas zu verbergen hat.

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